Johanna-Wittum-Schule

Teilnahme an Lebens- und Sterbeseminar

Johanna-Wittum-Schüer:innen nehmen an Lebens- und Sterbeseminar teil

Die Auszubildenden der generalistischen Pflegeausbildung an der Johanna-Wittum-Schule nahmen auch dieses Jahr wieder an einem Lebens- und Sterbeseminar teil. Dieses ist seit Jahren ein fester und bewährter Bestandteil an der Schule. An drei Tagen beschäftigten sich die Teilnehmenden intensiv mit den Themen Leben, Sterben, Tod, Trauer und Palliative Care. Sterben und Tod gehören zum Leben. Besonders die professionell Pflegenden sind früher und intensiver als andere Menschen mit diesen Themen konfrontiert, weswegen das Seminar im zweiten Ausbildungsdrittel der generalistischen Pflegeausbildung angeboten wird.

Das diesjährige Seminar fand im EC-Freizeitheim auf dem Dobel statt. Coronabedingt leider ohne Übernachtung. Nichtsdestotrotz wurde an den sonnigen Tagen viel gelacht, aber auch geweint. Geleitet wurden die Tage von den Lehrpersonen C. Müller (Klassenlehrerin) und den Fachlehrpersonen R. Löhl und J. Monninger. Die Fokussierung und das Einlassen auf die inhaltlichen Themen gelingen den Auszubildenden an einem außerschulischen Lernort in einem Workshop/Seminar-Setting wesentlich besser als innerhalb der schulischen Strukturen. So konnte ein Stationenlernen bei sonnigem Wetter im Freien stattfinden. Die schöne Umgebung wurde für Spaziergänge genutzt. Neben der inhaltlichen Arbeit kamen auch gemeinsame aufs Thema bezogene Aktionen wie das Pflanzen von Sonnenblumen oder die Gestaltung eines gemeinsamen Bildes nicht zu kurz.

Leben heißt auch Spaß und Freude zu haben. Verschiedene Freizeitmöglichkeiten und Freiräume boten die Möglichkeit, miteinander zu spielen und zu lachen sowie sich außerhalb der Schule anders und auch neu zu begegnen. Am zweiten Tag präsentierten die Auszubildenden ihre eigens für das Seminar gestalteten Kleingruppenarbeiten zu verschiedenen Aspekten rund um das Thema Sterben und Tod. Alle Gruppe erstellten im Rahmen dessen ein Handout zur Ergebnissicherung. Auch das zukünftige Leben der Auszubildenden wurde in den Blick genommen. So konnten sie eine „To-do-Liste“ für das eigene Leben aufstellen. Wenig überraschend stand bei den meisten Schülern das erfolgreiche Bestehen der Abschlussprüfung weit oben auf der Liste.

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Text: Rüdiger Löhl

Fotos: privat